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Irrweg der Medizin:Krebs



 
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patriot
Administrator




Anmeldungsdatum: 09.08.2004
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 11.08.2004, 11:56    Titel: Irrweg der Medizin:Krebs Antworten mit Zitat

Es gibt heute wahrscheinlich ebensoviele Menschen, die von Krebs leben wie solche, die jedes Jahr daran sterben.

Dr. Jones fand zum Beispiel heraus, daß eine Frau mit Brustkrebs OHNE konventionelle Behandlung viermal länger lebt. "Patienten, die sich der Behandlung widersetzten, lebten durchschnittlich noch 12 1/2 Jahre. Die, die einer Operation oder einer anderen Behandlung zustimmten, dagegen nur durchschnittlich noch 3 Jahre".

In der medizinischen Literatur häufen sich erdrückende Beweise dafür, daß zum Beispiel die Kinderlähmung nicht durch Massenimpfungen ausgerottet wurde, sondern im Gegenteil erneut aufflackerte, wo immer eine solche Impfung auf breiter Ebene stattfand, - besonders in Brasilien, wo sie die schwerste Kinderlähmungsepidemie auslöste, die die Welt je erlebte.

In einem in diesem Zusammenhang fast peinlichen Beispiel von Offenheit machte Dr. Carl E. Pochedly - den der 'Science Digest' in seiner Januarausgabe 1980 als Onkologe (Krebsfachmann) bezeichnet, der sich auf Kinderkrebs spezialisiert hat - das folgende Geständnis: "Die große Menge chemotherapeutischer Arzneien, die jetzt im Handel sind, verbessert die Fähigkeit des Onkologen, es mit dem vom Krebs befallenen Kind aufzunehmen [!], dessen Krankheit sich jeder Behandlung widersetzt. Immer wieder ein neues Medikament zum Ausprobieren zur Verfügung zu haben, trägt in dieser Lage zur Gemütsruhe des Arztes bei. Denn eine große Auswahl von Präparaten bedeutet weniger Situationen, in welchen die resignierte Feststellung 'es gibt nichts was man tun kann' vorherrscht."

Aus: Hans Ruesch: Die Pharma-Story - DER GROSSE SCHWINDEL, 5. Auflage 1995, Hirthammer VerlagMüdigkeit und Fleisch
Dr. Ernest Hartmann, ein bekannter Schlafforscher in Boston, hat mit seinen Versuchen gezeigt, daß Tryptophan, eine essentielle Aminosäure, die in Fleisch und Milchprodukten die höchste Konzentration erreicht, bis zu zwanzigmal höher als in Obst, die Ursache für Müdigkeit nach dem Essen ist. Darum fühlen sich Fleischesser nach einer proteinreichen Mahlzeit müde und verlangen zur Anregung nach Kaffee. Ein Übermaß an Tryptophan wirkt sich giftig aus und kann sogar zu Bewußtlosigkeit führen.

Krebs im Fleisch
Im allgemeinen ist es unnötig und unökologisch, Fleisch zu essen. Es erfordert fünfzig- bis hundertmal mehr Roden, Fleisch zu produzieren als eine entsprechende Menge an vegetarischer Nahrung. Tierfutter enthält DDT, Pestizide, Hormone, Stilböstrol, Antibiotika, Beruhigungsmittel. Kranke Tiere werden geschlachtet und der Kundschaft verkauft. Fleisch ist keine gesunde Nahrung. Die Schlacken des Eiweißstoffwechsels sind harnstoffhaltig und lagern sich schließlich als Kristalle in den Geweben ab. Im Dickdarm entwickeln die Schlacken Gifte, die dem Stoffwechsel abträglich sind, Degenerationskrankheiten verursachen und zu vorzeitigem Tod führen.

Bei einem Kongreß der amerikanischen Krebsgesellschaft berichtete der Krebsforscher Dr. John Berg 1973, daß zwischen dem weitverbreiteten Rindfleischgenuß und dem häufigen Vorkommen von Dickdarm- und Mastdarmkrebs ein Zusammenhang besteht. Nach Dr. Ernest Wynder, dem Präsidenten der Amerikanischen Stiftung für Gesundheitswesen, leistet Fleisch (desgleichen Eier, Milchprodukte und alle Nahrungsmittel, die gesättigte Fettsäuren enthalten) den Krebserkrankungen Vorschub. Nicht nur bilden diese Produkte im Darm Säuren, die Tumore hervorrufen, sondern neuerdings sei auch erwiesen, daß zwischen diesen Fettsäuren und Brust-, Pankreas-, Unterleibs- und Prostatakrebs ein Zusammenhang besteht. (Boston Globe, 5. Dezember 1964)
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Dementa_Hops





Anmeldungsdatum: 10.08.2004
Beiträge: 25
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BeitragVerfasst am: 12.08.2004, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

das klingt alles sehr beunruhigend...und leider habe ich auch nicht die möglichkeit die veröffentlichungen einzusehen....andererseits....wenn man mit der diagnose krebs konfrontiert wird ist man doch für jeden strohalm dankbar. irgendwie will man dagegen kämpfen und wenn man sich vorstellt, daß man den krebs einfach rausschneiden könnte...ist das doch eine art hoffnung. ich weiß nicht wie ich mich entscheiden würde....
die diagnose krebs vermittelt mir immer noch ein gefühl von todesurteil.
wie soll man sich verhalten, was soll man raten wenn man mit solch kranken menschen reden muß? wir erobern den weltraum und für jahrtausende bestehende krankheiten gibt es nicht wirklich ein mittelchen.
Traurig
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patriot
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Anmeldungsdatum: 09.08.2004
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 12.08.2004, 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Dementa_Hops hat folgendes geschrieben:
das klingt alles sehr beunruhigend...und leider habe ich auch nicht die möglichkeit die veröffentlichungen einzusehen....andererseits....wenn man mit der diagnose krebs konfrontiert wird ist man doch für jeden strohalm dankbar. irgendwie will man dagegen kämpfen und wenn man sich vorstellt, daß man den krebs einfach rausschneiden könnte...ist das doch eine art hoffnung. ich weiß nicht wie ich mich entscheiden würde....
die diagnose krebs vermittelt mir immer noch ein gefühl von todesurteil.
wie soll man sich verhalten, was soll man raten wenn man mit solch kranken menschen reden muß? wir erobern den weltraum und für jahrtausende bestehende krankheiten gibt es nicht wirklich ein mittelchen.
Traurig

warum sollte man den krebs einfach rausschneiden , da er ja noch eine ursache haben muß ! es muß auch kein todesurteil sein , da krebs irgend wie funktioniert , und zwar kann sich eine krankheit ,egal welche nur in einem sauern körpermilieu ausbreiten . das körpermilieu eines gesunden ist aber basisch ! man solte durch veränderungen seiner lebensgewohnheiten den basischen zustand wieder herstellen können. Smilie
hier noch ein interessanter link zum thema Krebs
http://www.windstosser.ch/museum/manuskript/allgem_u_historisch/02.html


Zuletzt bearbeitet von patriot am 12.08.2004, 23:27, insgesamt einmal bearbeitet
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Dementa_Hops





Anmeldungsdatum: 10.08.2004
Beiträge: 25
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 12.08.2004, 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

was muß man essen um basisch zu werden?...hab auch schon davon gehört.
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patriot
Administrator




Anmeldungsdatum: 09.08.2004
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 12.08.2004, 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Dementa_Hops hat folgendes geschrieben:
was muß man essen um basisch zu werden?...hab auch schon davon gehört.

das optimale ist 75% früchte , 20% gemüse und der rest samen ,nüsse und anderes
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patriot
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Anmeldungsdatum: 09.08.2004
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 17.08.2004, 22:10    Titel: Ein Milliarden-Geschäft Antworten mit Zitat

mit experimentellen, auf Senfgas aufgebauten Therapien,
zum Nutzen der Pharma-Industrie und zu Lasten der Patienten!



Wenn man sich die Wirkung der Zytostatika vor Augen hält, wird deutlich, daß eine Chemotherapie ohne Nebenwirkungen nicht möglich ist. Zytostatika können nicht zwischen gesunden und Tumorzellen unterscheiden. Die Zellteilung wird bei jedem Gewebe unterbrochen.

[Aus: Kinderkrankenschwester, Januar 1997 - Chemotherapie: Wirkungsweise und Handhabung der Nebenwirkung]



Welche Nebenwirkungen hat die Chemotherapie?
Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Zytostatika

Zytostatika besitzen neben ihren akuten und chronischen toxischen Effekten noch mutagene und karzino-gene Eigenschaften. Bei der therapeutisch indizierten Anwendung am Patienten wurden Fertilitätsstörungen und Chromosomenaberrationen beschrieben. Ebenso können sie zur Entwicklung eines Zweitkarzinoms führen. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, daß Zytostatika auch für die mit ihrer Anwendung betrauten Personen, also Ärzte und Pflegepersonal, ein gewisses Gesundheitsrisiko bedeuten können.

... Um den Patienten nicht unnötig zu verunsichern, kann auf das Tragen einer Atemschutzmaske verzichtet werden, wenn sichergestellt ist, daß es dabei zu keiner Aerosolbildung kommt.

... Schwangere und stillende Frauen sowie Jugendliche müssen vom Umgang mit Zytostatika ausgeschlossen werden.

[Aus: Erlaß des Bundeskanzleramtes, Sektion Volksgesundheit, 13. Februar 1990; AUSHÄNGEPFLICHTIG!]



Jeder zehnte Patient stirbt laut Onkologe Huhn in den ersten Wochen an den Nebenwirkungen der chemischen Behandlung.

[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]



Viele leiden unter den schrecklichen Nebenwirkungen der Krebsmedikamente: Übelkeit, Brechreiz, Haarausfall, Impotenz, Blut- und Organschäden, schwere psychische Symptome, lokaler Venenschmerz, aber auch Leber- und Nierenschäden schon bei kurzer Behandlung, Lungenfibrose, Nervenlähmungen oder Herzstörungen bei längerer Therapie, Zweitkrebse, Chromosomenveränderungen, Sterilität und Behinderungen von Wachstumsfunktionen als eventuell erst nach Jahren auftretende Spätfolgen.
Minderwuchs, Adipositas oder Gewichtsverlust, Hyper - oder Hypothyreose, Infertilität, strahlenbedingt Skoliose, Hypoplasie/Atrophie von Gliedmaßen und Weichteilen, Lernschwierigkeiten, Leukenzephalopathie, neurologische Symptome, Schwerhörigkeit, Lungenfibrose, Hepatitis, Leberzirrhose, Niereninsuffizienz, Sepsis nach Splenektomie, Sekundärmalignom.

[Aus: Ärztliche Praxis Nr. 51, 25.6.94, Vier von zehn Kindern leiden an Langzeitfolgen]



Bei rund 42% der Überlebenden ist mit Spätfolgen der Therapie zu rechnen.

[Aus: Medical Tribune Nr. 39 / 27.9.96, Krebs beim Kind oft heilbar, doch: Welche Spätfolgen machen das Leben schwer?]



70% aller Erwachsenen leiden unter Spätfolgen

[Aus: Kurier, 16.10.96, Spätfolgen der Chemotherapie]



Diese Nebenwirkungen könnte man akzeptieren, wenn wirklich eine deutliche Überlebensverlängerung erzielt werden würde. Viele Patienten nehmen sie aus Unwissenheit und aufgrund falsch geweckter Hoffnung in Kauf. Aber häufig genug verkürzt man die Überlebenszeit bei gleichzeitigem Verlust der noch verbleibenden Lebensqualität, so daß für viele Krebskranke der Tod dann eine Erlösung darstellt.

[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]



Welche Erfolge hat die Chemotherapie?


SPIEGEL: Wie viele Patientinnen profitieren denn von dieser Behandlung?

Molls: Man geht davon aus, dass allenfalls zehn Prozent der Brustkrebs- Patientinnen mit Mikrometastasen von der Chemotherapie profitieren und geheilt werden können. Dieser Prozentsatz gilt in etwa auch für die anderen soliden Tumoren.

SPIEGEL: Deprimierende Zahlen.

Molls: Ja. Wir Ärzte, die Krebskranke behandeln, müssen grundsätzlich akzeptieren, dass wir einen Teil unserer Patienten nicht heilen können, nämlich die Patienten, die Metastasen entwickeln. Dann geht es nur darum, das Leben zu verlängern, bei möglichst guter Lebensqualität.

SPIEGEL: Wenn die Chemotherapie von den drei Behandlungsarten bei Krebs letztlich die enttäuschendsten Ergebnisse bringt, wie erklären Sie sich dann den unverdrossenen Optimismus, mit dem diese Therapierichtung weiterverfolgt wird?

Molls: Das ist auch für mich nicht in allen Details nachvollziehbar. Das eigentliche Ziel der Tumortherapie besteht ja in der Vernichtung aller Tumorzellen. Beachtet man den Maßstab, so muss man sagen, dass die Effizienz der zytostatischen Medikamente wenig erfolgreich ist.

[Aus: Der Spiegel 26/2002 - "Aus vielen Richtungen angreifen"]



In Deutschland werden 80 Prozent der Patientinnen einer Chemotherapie
unterzogen, obwohl die Resultate keine Rechtfertigung dafür liefern. Von diesen Frauen sind fünf Jahre nach der Diagnose nur noch drei Prozent am Leben! Werden die Zellgifte hoch dosiert, beschleunigt die Behandlung sogar das Sterben.

[Aus: Journal für die Frau, 24/2000]



Beim Vorliegen inoperabler Erkrankungen mit bereits bestehenden Metastasen war eine Chemotherapie nur in 1,8% der Fälle erfolgreich.

[Aus: Werk für menschenwürdige Therapieformen, Heft Nr. 1/2000: Ganzheitliche Krebstherapie]



Beim Verkauf der zweischneidigen Waffe legen die Pharmahersteller weltweit jährlich rund 20 Prozent zu. Weder die wachsende Zahl der Krebspatienten noch die intensive Krebsforschung können diesen Boom bewirkt haben. Den wahren Grund machen kritische Mediziner in der täglichen Praxis aus: Die noch vor 15 Jahren häufig beklagte Untertherapie ist in Übertherapie umgeschlagen. [...] An der krassen Übertherapie, so Mediziner Hoffmann, verdienten sich die Pharmahersteller eine "goldene Nase".



"Wirtschaftliche Beweggründe", so Martz, ins Spiel gebracht von der Pharma- Lobby, mögen sich schon jetzt in die Entscheidungen der niedergelassenen Tumormediziner gemogelt haben - bei vorbeugenden ("adjuvanten") Chemotherapien, in jenen Fällen also, wo die Kranken durch Operation oder Bestrahlung eigentlich geheilt sind, aber unsichtbare Krebsherde womöglich noch im Blut zirkulieren.

[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]



Gewinner ist auf jeden Fall die Pharma-Industrie, die die Werbung für die Krebsmittel weiter ankurbelt. Für die medikamentöse Behandlung des osteogenen Sarkoms, einer Art Knochenkrebs, zahlen die Kassen immerhin rund 100 000 Mark. Die Chemotherapie der akuten Leukämie kostet über 50 000 Mark.

[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]



Zytotoxische Substanzen können die Metastasenverbreitung fördern, und zwar entweder durch Immunsuppression, Schädigung der Vaskularisation [= Neubildung von Gefäßen] oder durch direkte Einwirkung auf Tumorzellen. In vitro und in vivo konnte man nachweisen, daß chemotherapierte Zellen ein größeres metastatische Potential besaßen als nicht-therapierte Zellen. Die die Chemotherapie überlebenden Zellen wachsen aggressiver, eine Tatsache, die das Fehlen des Gewinns an Überlebenserwartung der Responder erklären könnte.
...
Für die Behauptung, daß nach Chemotherapie Tumoren größere Malignität aufweisen können, gibt es auch klinische Evidenz. So werden Metastasen an Lokalisationen gefunden, wo man sie ohne Chemotherapie normalerweise nicht sehen würde, und zuweilen beobachtet man nach der Therapie eine exzessive Tumoraussaat.

[Aus: 'Verlängert die zytostatische Chemotherapie das Überleben von Patienten mit fortgeschrittenen epithelialen Tumoren?', DDr. Ulrich Abel, Tumorzentrum Heidelberg]



Ein fiktives Dilemma:
[Anm.: Hier schreibt ein Zytostatika-Produzent!!!!!]
Die einzigen Medikamente, bei denen man angesichts der Schwere der Krankheit und der mit ihr verbundenen tödlichen Bedrohung sowie angesichts fehlender Alternativen ein Krebsrisiko bewußt in Kauf nimmt, sind - Ironie des Schicksals - die Zytostatika oder Krebsmittel. Bei dieser Präparategruppe akzeptiert man notgedrungen Nebenwirkungen, die bei anderen Medikamenten völlig unakzeptabel wären: Haarausfall, Erbrechen, schlechtes Allgemeinbefinden. Und eben eine gewissen Karzinogenität. Diese läßt sich unglücklicherweise nicht vermeiden.

Mit anderen Worten: Ein Patient, der mit einem Zytostatikum behandelt wird, kann vielleicht seinen Tumor unter Kontrolle bekommen; er lauft aber Gefahr, an einem anderen Krebs zu erkranken, zum Beispiel an Leukämie. Ob ein eingeführtes Präparat trotz allen vorhergegangenen Prüfungen und Untersuchungen beim Menschen Krebs erzeugen kann, vermögen wir eigentlich gar nie mit letzter Bestimmtheit zu sagen.

[Aus: Roche-Magazin, Mai 86, Das Risiko läßt sich beurteilen]



Noch nach Jahren müssen Patienten, die mit Medikamenten vom Morbus Hodgkin (Lymphdrüsenkrebs) geheilt wurden, mit Zweitkrebsen rechnen.
Denn keine anderen Medikamente der Schulmedizin sind giftiger und riskanter als die gegen den Tumor eingesetzten. Einige der Zytostatika, wie beispielsweise Cyclophosphamid, können, wie der Hamburger Strahlenmediziner Professor Hans Peter Heilmann einräumt, auch noch Jahre nach der erfolgreichen Behandlung Zweitkrebse auslösen.

[Aus: Spiegel, Nr. 26/1987, "Ein gnadenloses Zuviel an Therapie"]



Institut für Toxikologie und Chemotherapie am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg:
"Bei einer Krebschemotherapie muß vor allen Dingen daran gedacht werden, daß Zweittumore durch eben jene Zytostatika ausgelöst werden."
"Es besteht eine deutliche Korrelation zwischen der Zunahme der Häufigkeit sekundärer Tumoren und der Intensivierung der Chemotherapie."

[Aus: Ärzte Woche 2.11.94, Krebs in der Kindheit erhöht Risiko für Zweittumor bei Erwachsenen]



Angenommen, die Zytostatika zerstören mikroskopisch kleine Krebsherde von einigen hundert oder tausend Zellen, verwandeln aber gleichzeitig normale Zellen in Krebszellen. Dann ist damit nur so viel Zeit gewonnen, wie diese neuen Krebszellen brauchen, um sich ihrerseits zu hundert- oder tausendzelligen Herden zu entwickeln. Da die Zytostatika aber gleichzeitig das Abwehrsystem schwächen, das mit diesen Zellherden vielleicht allein fertig geworden wäre, hat man durch die Behandlung allenfalls genau das Gegenteil dessen erreicht, was man erreichen wollte: eine erhöhte Krebssterblichkeit nach zehn oder fünfzehn Jahren.

[Aus: 'Die Krebsmafia', Christian Bachmann]
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Brotmachttot
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Anmeldungsdatum: 11.08.2004
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 15.09.2004, 20:05    Titel: Das VIRCHOWsche Dogma Antworten mit Zitat

der Zellularpathologie:
Ein verhängnisvoller Irrtum der Lehrmedizin eines Jahrhunderts

„Nicht die Wahrheit, in deren Besitz ein Mensch zu sein glaubt oder behauptet, macht dessen Verdienst und Größe aus, sondern die Mühe und Opferbereitschaft, die er zu deren Erkenntnis auf sich genommen hat."
Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781)

Am 3.4.1845 hielt RUDOLF VIRCHOW (1821 - 1902) seine berühmt gewordene Rede vor der Berliner Ärzteschaft, in der er seine neue Lehre einer rein substantiell und zellulär verstandenen Medizin folgendermaßen zusammenfaßte: "Die medizinische Wissenschaft hat ihre Anschauungsweise neuerdings als eine mechanische, ihr Ziel als die Feststellung einer Physik der Organismen definiert. Sie hat nachgewiesen, daß Leben nur Ausdruck einer Summe von Erscheinungen ist, deren jede einzelne nach den bekannten physikalischen und chemischen Gesetzen verläuft." - In längeren Abständen folgten diesem Diktum die Veröffentlichungen der VIRCHOWschen Standardwerke: 1858 „Die Cellularpathologie in ihrer Begründung und in ihrer Auswirkung auf die physiologische und pathologische Gewebelehre“ [17], 1863 "Die krankhaften Geschwülste" [19].

Vom Zeitpunkt dieser Verkündigungen ex cathedra an nahm die verhängnisvolle Spaltung der Ärzteschaft ihren Lauf. Das Dogma der rein örtlichen, zellulären Ursache und Entwicklung der Tumore war geboren und beherrschte alsbald die gesamte medizinische Welt. Bis dahin war die "krankhafte Verstimmung der Säfte", die "Dyskrasie“ als Teilgebiet der "Humoralpathologie“ Hauptfach der ärztlichen Ausbildung und des therapeutischen Handelns gewesen. VIRCHOW selbst bekannte sich ursprünglich noch zu dieser jahrhundertealten Lehre. Er beschäftigte sich mit Themen der Ernährung und bekannte u.a. in einer seiner frühen Publikationen: "Ich für meinen Teil trage nicht die mindesten Bedenken, die Notwendigkeit zuzugeben, bei dem jetzigen Stand unserer Kenntnisse für manche Geschwulstbildungen eine Veranlassung durch das Blut, also eine dyskrasische Ursache herzuleiten“. Wenige Jahre später, auf der Höhe seiner Anerkennung und seines internationalen Ruhmes angelangt, vollzog er eine totale Kehrtwendung und bekämpfte kompromisslos die von ihm übernommenen und vertretenen Grundlagen der Heilkunde, um seiner eigenen neuen Lehre unumschränkte Allgemeingültigkeit zu verschaffen. Ihr ordnete sich ehrfurchtsvoll und autoritätsgläubig alsbald nicht nur die Chirurgie, sondern jede andere medizinische Disziplin unter, obwohl VIRCHOW als Pathologe nie therapeutisch tätig war und über keinerlei Erfahrung am Kranken verfügte. Schon vor VIRCHOW war die akademisch gelehrte Medizin zunehmend von der "naturwissenschaftlichen“ Forschung und immer weniger von der ärztlichen Erfahrung und Tradition beeinflußt worden. Die schon im Abschnitt 1.3. gekennzeichnete GALILEIsche Forderung, der "Messbarkeit“ aller Phänomene trat zunehmend in den Vordergrund. Der jahrhundertealte Grundsatz, den Kranken vorzugsweise "konstitutionell“, d.h. arzneilich und diätetisch umstimmend, die Krankheitserscheinungen jedoch örtlich zu behandeln, geriet mehr und mehr in Vergessenheit. Begriffe wie "Entgiftung", "Ausleitung", "Blutreinigung", "Remedia alterantia“ usw. wurden belächelt und der "Unwissenschaftlichkeit“ zugeordnet, ein Prädikat, das die Ärzteschaft verunsicherte und einschüchterte und sie in der Folge auf viele bewährte Behandlungsmöglichkeiten und Heilmittel zu verzichten veranlaßte. Mit dem Vorwurf der "Unwissenschaftlichkeit" wurde auch weiterhin manche Bereicherung und Grenzerweiterung der Medizin behindert oder verzögert. Der kranke Mensch trat immer mehr in den Hintergrund gegenüber dem von der Krankheit befallenen Organ, dem Krankheitsprodukt, insbesondere auch der Krebsgeschwulst. Allein auf deren Behandlung, Entfernung und Vernichtung konzentrierte sich fortan die in rasanter Entwicklung begriffene Chirurgie, die nach der Jahrhundertwende hinzutretende Radiologie (6.5.) und die nach der Jahrhundertmitte entstandene Chemotherapie (6.6.).

Zur Zeit erleben wir einen Angriff der "wissenschaftlich" ausgerichteten Front gegen alle von der konventionellen Disziplin abweichenden Behandlungsweisen, die einen opportunistisch reduzierten Wissenschaftsbegriff für die gesamte Medizin verbindlich machen will. Weitere Gefahren für die biologische Heilkunde und deren freie Entwicklung drohen in Gestalt der beabsichtigten Vereinheitlichung des Europäischen Arzneimittelmarktes ohne Rücksichtnahme auf "alternative" Therapieformen und deren Pluralismus (35.0). Außerdem stehen wir vor der Tatsache zunehmender Kompetenzüberschreitung des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung durch eine gesetzliche "Gesundheitsreform", die im Widerspruch zum Grundgesetz - einen Eingriff in die freie Berufsausübung der Ärzte und deren Inanspruchnahme durch die Kranken darstellt. Der Staat hat vielmehr die Aufgabe, "die Wahrheitsfindung unter den konkurrierenden ärztlichen Auffassungen zu liberalisieren und offenzuhalten, ohne in diesem Wettbewerb Stellung zu nehmen." "So wird zum Beispiel ein Wirksamkeitsbegriff für Arzneimittel festgelegt, der allein pharmakologisch- experimentell ausgerichtet ist." - "Eine gefährliche Gegenbewegung zum Demokratiewillen unserer Zeit liegt hier vor." - "Der Anspruch der Schulmedizin, ihren auf physikalische und chemisch faßbare Daten reduzierten Wissenschaftsbegriff für die Medizin allgemein verbindlich zu machen, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Hier liegt ein materialistisches Dogma vor. Dieses Dogma kennt nicht das Wesen des Lebendigen und nicht den Menschen als individuell einmaliges Wesen, in dessen Biographie auch die Krankheit mit einbezogen werden muß." [2].

Spätere Ärztegenerationen werden sich kopfschüttelnd der auf VIRCHOW zurückzuführenden materialistisch-monomanen Medizin des 19. und 20. Jahrhunderts erinnern, an Tragik vergleichbar dem kirchlich abgesegneten Hexenwahn des Mittelalters, den politischen Massenpsychosen des Nationalsozialismus und des Kommunismus oder der Blindheit eines technologie- und wachstumsbesessenen Zeitalters gegenüber den ihr gebrachten Opfern an Humanität, Ökologie und Kultur.

Die Szenerie des Krebsgeschehens wurde umso grotesker, als der lehrmedizinische puristische Fanatismus immer häufiger sogar "wissenschaftlich" begründete, jeder "alternativen" Herkunft unverdächtige Einwände aus den eigenen Reihen gegen das konventionelle onkologische Konzept ignoriert und bekämpft. In welchem Maß die "wissenschaftlich"- lineare Denkweise die Medizin in die Irre geführt und im Grunde genommen alle jetzt immer deutlicher werdenden Krisen verursacht hat, war bereits Inhalt des einleitenden Abschnittes 1.1.

Literatur zu 3.0.

ASCHNER, B.: Befreiung der Medizin vom Dogma.
Karl F.Haug Verlag, Heidelberg 1962.

BUCHLEITNER, K.: Der Kampf um die Biologische Medizin.
Karl F.Haug Verlag, Heidelberg 1990, gekürzt in: Natur, Umwelt und Medizin 2/1990,

EBERHARDT, H.G.: Vom Dogma zur Wende. Karl F.Haug Verlag, Heidelberg 1984

EBERHARDT, H.G.: Die historischen Wurzeln des Kollektivirrtums der Medizin. Erfahrungsheilkunde 3/1987

FITZ-GERALD, B.F.: Der Fitz-Gerald-Peport zur Frage der Krebsheilung durch biologische Mittel und Methoden. The Defender Magazine, Wichita (USA) 8/1953, gekürzt in: BUCHLEITNER, K. (siehe oben), S.93
GRÄFF, S.: Dogmatisches und selbständiges Denken im Arzttum.

Medizin heute, s.663/1954

GRÄFF, S.: Arzttum und medizinische Wissenschaft.Zschr.f.Inn.Med.u.ihre Grenzgebiete 13/1958

HALHUNER, M.J.: Naturheilkunde oder Schulmedizin? Hippokrates 3/1962

HEINE, H.: Das Virchowsche Zellularpradigma. Eine Revision. Vortrag a.d.Herdecker Herbstkongreß 1987, einer Veranstaltung d.Universität Witten/Herdecke

HILTNER, G.: Rudolf Virchow - ein weltgeschichtlicher Brennpunkt im Werdegang von Naturwissenschaft und Medizin. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart

ILLICH, I.: Die Enteignung der Gesundheit. Rowohlt Verlag,1975

HEINE, H.: Das Virchowsche Zellularparadigma - eine Revision.
In: Matthiesen, P.F., Tautz, Ch. (Hsgb.), Aktuelle Onkologie, Band 48, W.Zuckschwerdt Verlag, München-Bern-San Franzisco 1988

LUDWIG, W.D.: Krebs - Ausweg aus der Sackgasse.
Kalliope Verlag - raum & zeit verlag 1986

POPP, F.A.: Neue Horizonte in der Medizin. Karl F.Haug Verlag, Heidelberg 1987

SKRABANEK, P., McCORMICK, J.: Torheiten und Trugschlüsse in der Medizin.
Verlag Kirchheim, Mainz 1993

VESTER, F.: Neuland des Denkens. Deutscher Taschehbuch Verlag, 8.Aufl. 1993

VIRCHOW, R.: Die Cellularpathologie in ihrer Begründung und in ihrer Auswirkung auf die physiologische und pathologische Gewebelehre. Verlag A.Hirschwald, Berlin 1858, 4.Aufl.1871

VIRCHOW, R.: Handbuch der speziellen Therapie. Verlag A.Hirschwald, Berlin 1858

VIRCHOW, R.: Die krankhaften Geschwülste. Verlag A.Hirschwald, Berlin 1863
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Dementa_Hops





Anmeldungsdatum: 10.08.2004
Beiträge: 25
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 16.09.2004, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

auch ich bin der meinung, daß man auf dem gebiet der medizin kaum wissenschaftlich arbeiten kann. jeder mensch und jedes lebewesen ist doch einmalig. selbst eineiige zwillinge sind nicht gleich im denken, handeln und fühlen. also kann man auch niemals exakt gleiche meßvoraussetzungen schaffen, die aber grundlage einer wissenschaftlichen untersuchung sind. ein einzelner gedanke löst so viele prozesse im körper aus, die man einfach nicht messen kann. anmaßend ist auch die annahme, daß nicht messbares nicht vorhanden sei.
leider entwickelt sich die menschheit diesbezüglich zu einer immer aroganter werdenden spezies.
liebe grüße...dementa
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Anmeldungsdatum: 09.08.2004
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 16.12.2004, 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

Dementa_Hops hat folgendes geschrieben:
auch ich bin der meinung, daß man auf dem gebiet der medizin kaum wissenschaftlich arbeiten kann. jeder mensch und jedes lebewesen ist doch einmalig. selbst eineiige zwillinge sind nicht gleich im denken, handeln und fühlen. also kann man auch niemals exakt gleiche meßvoraussetzungen schaffen, die aber grundlage einer wissenschaftlichen untersuchung sind. ein einzelner gedanke löst so viele prozesse im körper aus, die man einfach nicht messen kann. anmaßend ist auch die annahme, daß nicht messbares nicht vorhanden sei.
leider entwickelt sich die menschheit diesbezüglich zu einer immer aroganter werdenden spezies.
liebe grüße...dementa


ich kann mich dem nur anschließen dementa Smilie
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